Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten von Moskau
- Die Christ-Erlöser-Kathedrale
- Der Rote Platz
- Der Kreml
- Die Rüstkammer
- Tretjakow- Galerie
- Puschkin Museum für bildende Künste
- Arbat
- Nowodewitschi-Kloster ( Neujungfrauenkloster)
- Kuskowo
- Kolomenskoej
- Sergiew Passad
Die Christ-Erlöser-Kathedrale
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Die größte Kirche der Stadt. Mächtig erhebt sich seit dem Sommer 1997 die Christi-Erlöser-Kathedrale wieder an der Stelle, wo sie einst 1883 geweiht wurde. Stalin hatte sie 1931 sprengen lassen: Der gigantische Palast der Sowjets sollte hier erbaut werden, doch daraus wurde nichts. Der sandige Grund am Moskwaufer bot nicht genügend Halt. Stattdessen baute man unter Chruschtschow ein Schwimmbad hierher. Mit viel Aufwand und Geld hat nun Bürgermeister Luschkow sein Ziel verwirklicht: Eine genaue Kopie des schneeweißen Gotteshauses dominiert mit ihren goldenen Kuppeln die Innenstadt.
Adresse: Wolchonka Straße, 15
Der Rote Platz
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Dies ist einer der bekanntesten Plätze der Welt der das ganze Jahr über, Tag und Nacht, einen dramatisch-schönen Anblick bietet. Ursprünglich befand sich hier nur eine große Fläche aus Schlamm und Dreck, die von Bettlern, Ausgestoßenen und armen Straßenhändlern aufgesucht wurde. Es ist daher offensichtlich, dass der Rote Platz einige Zeit benötigte, um zu seiner heutigen Pracht zu gelangen. Heutzutage strahlen der Rote Platz und seine Umgebung die Vergangenheit und Gegenwart Russlands auf eine eher positive Weise aus. Die Mauern des Kremls begrenzen ihn auf einer Seite, auf der anderen Seite befindet sich das große GUM Kaufhaus. Auf der Südseite des Platzes erkennt man die St. Basil Kathedrale mit ihren Zwiebeltürmen.
Der Kreml
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Der Moskauer Kreml ist der älteste Teil der russischen Hauptstadt Moskau und deren historischer und geografischer Mittelpunkt. Es handelt sich dabei um eine ursprünglich im Mittelalter entstandene Burg, die ab Ende des 15. Jahrhunderts nach dem Muster einer Zitadelle neu errichtet wurde. Kennzeichnend für das architektonische Ensemble des Moskauer Kremls ist dessen aus der Begrenzungsmauer und ihren 20 Türmen bestehender Befestigungskomplex, der in seiner heutigen Form zum größten Teil in den Jahren 1485 bis 1499 erbaut wurde und bis heute gut erhalten ist. Nach seiner Fertigstellung diente er mehrfach als Vorbild für ähnliche Festungen, die in mehreren weiteren russischen Städten entstanden.
Vor der Verlegung der russischen Hauptstadt nach Sankt Petersburg Anfang des 18. Jahrhunderts diente der Moskauer Kreml als Residenz der russischen Zaren bzw. vor dem 16. Jahrhundert als Sitz der Moskauer Großfürsten. Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein galt er außerdem als Zentrum des geistlichen und gesellschaftlichen Lebens der Moskowiter. 1918 wurde der Kreml wieder Sitz der Staatsmacht und hat diesen Status bis heute, wo er als Amtssitz des russischen Präsidenten dient, beibehalten. Das architektonische Ensemble des Kremls, das neben den Befestigungsanlagen eine Reihe von aus verschiedenen Zeitepochen stammenden Sakral- und Profanbauten innerhalb seiner Mauern beinhaltet, hat gleichzeitig den Status eines Museums inne und steht seit 1990 auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Zusammen mit dem benachbarten Roten Platz, der sich ebenfalls auf dieser Liste findet, gilt der Kreml gemeinhin als die wichtigste Sehenswürdigkeit Moskaus.
Adresse: Der Rote Platz
Die Rüstkammer
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Die Rüstkammer des Moskauer Kremls ist eines der bekanntesten Museen Angewandter Kunst in Russland. Es befindet sich in der Hauptstadt Moskau, auf dem Territorium des Kremls, des ältesten Teils der Stadt. Das Gebäude, in dem sich heute die Exposition befindet, stammt aus dem Jahr 1851. Auf zwei Stockwerken sind unter anderem historische Waffen, Juweliererzeugnisse, Monarcheninsignien (darunter die berühmte Mütze des Monomach) und Unikate des Gold- und Silberschmiedehandwerks aus dem Zeitraum vom 13. bis zum 19. Jahrhundert ausgestellt. Im gleichen Gebäude befindet sich auch die ständige Ausstellung des Staatlichen Diamantenfonds mit besonders wertvollen Erzeugnissen des Juwelierhandwerks, Zarenregalien und raren Edelsteinen.
Adresse: Der Kreml
Tretjakow- Galerie
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In der Tretjakow-Galerie befindet sich heutzutge die größte Sammlung russischer und sowjetischer Kunst (ca. 50 000 Exponate). 1856, als der reiche Kaufmann Pawel Tretjakow die ersten Bilder für eine Gemäldesammlung kaufte, wurde der Grundstein des Museums gelegt. Sein ganzer Besitz wurde der Stadt Moskau geschenkt, welche die Bilder erst einmal in seinem Wohnhaus aufhängen ließ. 1902 entwarf der Maler Viktor Wasnezow dann das heutige Bauwerk im altrussischen Märchenstil. Die Galerie besteht heute aus mehreren Gebäuden, die 1994 umgebaut und restauriert wurden. Die Sammlung beinhaltet alte russische Ikonen aus dem 12. Jh., Ikonen des berühmtesten Ikonenmalers Andrej Rubljow bis hin zu Werken der russischer Malerei aus der Zeit vom 18. bis zum 20. Jh. Die meisten Maler werden vielen westlichen Besuchern relativ oder komplett unbekannt sein, man sollte sich davon aber nicht entmutigen lassen, Schönheit lässt sich schliesslich auch ohne Wissen schätzen!
Wassilij Surikows „Die Bojarin Morosowa“ ist jedoch eines der bekanntesten Bilder der Galerie.
Adresse: Lawruschinskij per. 10-12
Puschkin Museum für bildende Künste
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Das Puschkin-Museum für nichtrussische Kunst kann als Ergänzung der Tretjakow-Galerie gesehen werden, in der ausschließlich russische Kunst ausgestellt ist. Das Museum wurde 1912 eröffnet und ist in einem Bau der Neoklassik untergebracht. 1937, zum 100. Todestag Puschkins, wurde es unbenannt und erhielt seitdem auch erst seine wirkliche Bedeutung. Viele Werke ausgezeichneter westeuropäischer Künstler sind hier ausgestellt, die alle aus verstaatlichtem Privatbesitz stammen. Zu ihnen zählen: Breughel, Cézanne, Cranach, Degas, Delacroix, El Greco, van Gogh, Manet, Matisse, Picasso, Renoir, Rembrandt, Watteau. Die vorhandene Sammlung impressionistischer Werke gilt als eine der besten der Welt. Aber auch Altertümer aus Ägypten, Byzanz und Rom können hier bewundert werden. Sonderausstellungen, wie z.B. Schliemanns Troja-Gold, bereichern das Museum zudem auch noch.
Adresse: Wolchonka Straße, 12
Arbat
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Der Arbat ist eine etwa einen Kilometer lange Straße im historischen Zentrum von Moskau. Der Arbat besteht seit dem 15. Jahrhundert und gehört damit zu den ältesten bis heute erhaltenen Straßen der russischen Hauptstadt. Zusammen mit den umliegenden Vierteln bildet sie den gleichnamigen Stadtteil. Ursprünglich Teil eines strategisch wichtigen Verkehrsweges und große Handwerkersiedlung, wurde der Arbat im 19. und frühen 20. Jahrhundert vor allem als Wohnviertel des mittleren und kleineren Adels, der Künstler und der Akademiker bekannt. Auch heute gilt die Straße mit ihrer näheren Umgebung als belebtes Szeneviertel und bevorzugte Wohngegend. Aufgrund der Vielzahl historischer Bauten sowie berühmter Künstler, die hier gelebt und gewirkt hatten, stellt der Arbat zudem eine wichtige touristische Attraktion dar.
Nowodewitschi-Kloster ( Neujungfrauenkloster)
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Das Neujungfrauenkloster bzw. Nowodewitschi Kloster ist das bekannteste russische Kloster. Es befindet sich in einer Biegung der Moskwa. Das Frauenkloster, das im 16. Jahrhundert gegründet und bis ins 17. Jahrhundert ausgebaut wurde, ist 2004 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden. Das Frauenkloster ist im so genannten Moskauer Barock erbaut. Zahlreiche Angehörige der Zarenfamilie sowie weiterer angesehener Familien sind im Kloster beigesetzt, darunter sind beispielsweise die Tochter Iwans des Schrecklichen Jelena, Angehörige der Adelsfamilien Worotynski, Kubenski, Daschkow, Barjatinski, Golizyn.1898 ist an der Südmauer des Klosters ein neuer Ehrenfriedhof, der Nowodewitschi-Friedhof, entstanden. Auf ihm sind namenhafte Persönlichkeiten beigesetzt, u.a. die Schriftsteller Nikolai Gogol und Anton Tschechow, Stalins zweite Ehefrau Nadeshda Allilujewa, die Frau des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow Raissa Gorbatschow sowie Boris Jelzin, der erste Staatspräsident Russlands.
Adresse: Novodevichy proezd, 1
Kuskowo
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Kuskowo ist ein bekanntes Architektur-Ensemble in Moskau. Die heute denkmalgeschützte Anlage besteht aus einem klassizistischen Palast aus dem 18. Jahrhundert, einem Teich und einem Schlosspark mit einer Reihe markanter Bauwerke. Das Ensemble befindet sich im Östlichen Bezirk der Stadt. Die Ortschaft namens Kuskowo wurde erstmals in einer Urkunde aus dem späten 16. Jahrhundert erwähnt, aus der auch hervorgeht, dass sie bereits damals Eigentum der hochadligen Familie der Scheremetjews war. Es handelte sich damals um ein Landgut mit Bauernhöfen, einem Herrenhaus und einer Holzkirche. Das Schloss mit den Parkanlagen entstand in den 1770er-Jahren nach einem Entwurf des Moskauer Architekten Karl Blank und diente den Scheremetjews vor allem für feierliche Empfänge und andere Freizeitaktivitäten. Für diese Zwecke erhielt der Schlosspark auch zahlreiche Pavillons, eine Orangerie, ein Jagdhäuschen und ein Tiergehege. Am Teich wurde eine kleine Ruderbootflotte unterhalten. Die Größe der Parkanlage beträgt rund 230 Hektar.
Kolomenskoej
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Oberhalb einer Flussschleife der Moskwa liegt in einem weiten Park die ehemalige Sommerresidenz der Zaren Kolomenskoje. Erste urkundliche Erwähnung fand die Anlage schon im 14. Jh. Danach haben die verschiedenen Epochen ihre Spuren hinterlassen. In dem wunderschönen Park entstand ein Freilichtmuseum mit alten Holzbauten. Auch das einfache Holzhaus Peters des Großen, das er sich in Archangelsk bauen ließ, ist hier ausgestellt. Gleich am Eingang hinter dem ersten Torbogen steht die Kirche der Muttergottes von Kasan. Zar Aleksej, der Vater von Peter, ließ sie 1660 bauen. Mit ihren blauen Kuppeln, auf denen goldene Sterne leuchten, strahlt sie bestechend schön. Zar Aleksej ließ auch einen prachtvollen Holzpalast errichten, der leider nur noch im Museum als Modell zu besichtigen ist, da Katharina die Große ihn abreißen ließ. Eindrucksvoll zeigt sich die Christi-Himmelfahrts-Kirche, die erste russische Zeltdachkirche aus Stein. Sie wurde 1533 zu Ehren der Geburt Iwans des Schrecklichen gebaut. Kolomenskoje lohnt besonders bei schönem Wetter einen Besuch, da man hier im Park spazieren gehen kann und einen ausgezeichneten Blick auf die Moskwa hat.
Adresse: Pr. Andropowa , 39
Sergijew Possad
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Sergijew Possad von 1919 bis 1930 Sergijew und von 1930 bis 1991 Sagorsk ist eine russische Großstadt. Die Stadt, deren Name so viel wie „Possad des Heiligen Sergius“ bedeutet, ist vor allem durch das dort gelegene, zum UNESCO-Welterbe zählende Dreifaltigkeitskloster bekannt. Hierdurch stellt sie eine der wichtigsten Touristenziele im Moskauer Umland dar und gehört zum sogenannten goldenen Ring von alten historischen Städten nordöstlich von Moskau. Die heutige Stadt Sergijew Possad ging aus mehreren Ortschaften hervor, die sich ab dem 15. Jahrhundert rund um das Dreifaltigkeitskloster gebildet hatten, welches zu jener Zeit bereits ein bedeutendes religiöses Zentrum Russlands war.









































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