Sehenswürdigkeiten von St. Petersburg
- Die Eremitage
- Russisches Museum
- Peter-und-Paul-Festung
- Isaakskathedrale
- Auferstehungskirche auf Blut
- Kasaner Kathedrale
- Alexandro-Newskaja Lawra (Alexander-Newskij-Kloster)
- Sommergarten. Sommer-Palais Peters des Großen
- Aurora
- Museum für Anthropologie und Ethnographie (Kunstkammer) namens Peter der Große
- Zoologisches Museum
- Puschkin-Museum
- Militärhistorisches Museum der Artillerie, Pionier- und Fernmeldetruppen
- Zentrales Museum der Kriegsflotte
- Kronstadt
The Palais-und-Park Ensembles
- Palais-und-Park Ensemble Peterhof
- Palais-und-Park Ensemble Zarskoje Selo
- Palais-und-Park Ensemble Pawlowsk
- Palais-und-Park Ensemble Gattschina
- Palais-und-Park Ensemble Oranienbaum
- Palais-und-Park Ensemble Strelna
Paläste
- Jussupow-Palast
- Menschikow-Palast
- Der Winterpalast
- Anitchkow-Palast
- Marmorpalast
- Michaelschloss (Inschenernij Samok)
- Nikolai-Palast
- Scheremetew Palast
- Stroganow-Palast
- Jelagin-Palast
- Belosselskij-Beloserskij- Palast
Kunstmuseen
Literarische Museen
Technische Museen
- Arktis-Antarktis-Museum
- Eisbrecher Krassin
- Museum Hygiene
- Museum für Raumfahrt
- Russisches Eisenbahnmuseum
- Pressemuseum
Theater- und Musikmuseen
Museen - Geschichte und Politik
- Denkmal der heldenhaften Verteidiger Leningrads
- Museum der politischen Geschichte
- Blockade-Museum
- Suworow-Museum
- Kirow-Museum
- Museumswohnung der Allilujews
Ungewöhnliche Museen
Tempel, Kirchen, Klöster
- Die Nikolaus-Marine-Kathedrale
- Armenische Kirche
- Smolni-Kathedrale
- Monastir
- Wladimir-Kirche
- Tscheschme-Kirche
Die Eremitage
Adresse: Dwortsowaja Naberezhnaja, 34
190000 St. Petersburg, Russland
Öffnungszeiten:
Haupt-Eremitage-Komplex, Menschikow- Palast, Generalstabsgebäude und Porzellan-Museum
Dienstags - Samstags: 10.30 - 18.00
Sonntags: 10.30 - 17.00
Ruhetag: Montags
Winterpalast Peters des Großen
Dienstags - Samstags: 10.30 - 17.00
Sonntags: 10.30 - 16.00
Ruhetag: Montags
Während der Feiertage und Tage vor Feiertage (außer Montags und 1. Januar) ist das Museum von10.30 bis 17.00 offen.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Die in der Innenstadt St. Petersburgs liegende Eremitage ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt,mit einer Sammlung europäischer Kunst, die allenfalls mit der des Louvre oder des Prado zu vergleichen ist. Die Eremitage selbst, als Teil der Innenstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, ist ein Komplex aus mehreren Gebäuden, die im 18. und 19. Jahrhundert entstanden sind und dessen dominierendes Bauwerk der »Winterpalast« ist, die ehemalige Hauptresidenz der russischen Zaren. Die Eremitage hat mehr als 1000 Säle, in denen über 60.000 Exponate ausgestellt sind (im Archiv lagern noch einmal drei Millionen). Neben der Sammlung westeuropäischer Kunst beherbergt das Museum außerdem Ikonen, Juwelen, historische Kostüme, Teppiche, Porzellan, Glas u.a. Die berühmtesten Exponate bildender Kunst sind Raffaels HEILIGE FAMILIE, Rubens BILDNIS EINER KAMMERFRAU, Tizians DANAË, außerdem Gemälde von Rembrandt, Matisse, Gaugin, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Rodin sowie 31 Bilder Pablo Picassos.
Gegründet wurde die Eremitage von der russischen Zarin Katharina der Großen, die 1765 anfing, systematisch Gemälde zu erwerben, schließlich ganze Sammlungen aufkaufte und im Winterpalast unterbrachte. Nach und nach wurden weitere Gebäude gebaut, um die rasch wachsende Sammlung zu beherbergen. Nach deren Neuordnung in nationale Schulen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Eremitage 1852 teilweise auch für ein öffentliches Publikum zugänglich. Nikolaus I. kaufte die während der Napoleonischen Kriege entstandene Sammlung, nach der Oktoberrevolution flossen zahlreiche Privatsammlungen enteigneter Adliger in die Eremitage-Sammlung ein. Umgetauft in das »Staatliche Museum« wurde nun auch der Winterpalast öffentlich zugänglich, einige Werke allerdings mussten an Provinzmuseen abgegeben werden oder wurden gegen Devisen an westliche Kunstsammler verkauft.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum durch Bombardierungen schwer beschädigt, die Sammlung zum Teil ausgelagert oder von dort Unterkunft suchenden Menschen beschützt. 1945 wiedereröffnet und durch neue Sammlungen erweitert, musste erst der Tod Stalins abgewartet werden, um z.B. die neu erstandenen Picasso-Gemälde, die als «formalistisch» galten, öffentlich zu zeigen. In dieser Zeit fanden auch einige von der Wehrmacht geraubte Werke wieder in die Eremitage zurück, aber auch sog. deutsche «Beutekunst» wurde dort ausgestellt. Seit 1996 steht das Museum direkt unter der Patronage des russischen Präsidenten. Die schwerwiegenden Finanzierungsprobleme werden z.T. durch das Engagement der UNESCO, aber auch durch Kooperationen mit anderen Museen etwas gemildert. Derzeit arbeiten 2500 Angestellte in der Eremitage, jährlich besuchen etwa 3-4 Millionen Menschen die Ausstellungen.
Russisches Museum
Adresse: 4 Inzhenernaja Str.(Metro: Gostini Dwor, Nevsky Prospekt)
Das Museum ist jeden Tag geöffnet, außer Dienstags, von 10.00 bis 17.00, Montags - von 10.00 - 16.00.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Das Russische Museum in Sankt Petersburg ist neben der Moskauer Tretjakow-Galerie die umfassendste Sammlung russischer Kunst. Das Museum besitzt etwa 315 000 Exponate aus den Bereichen Malerei, Skulpturen, Graphik,Kunsthandwerk und Volkskunst.
Die Sammlung wurde ursprünglich von Zar Alexander III. angelegt. Nikolaus II. erwarb den Michajlow-Palast, in dem es heute untergebracht ist, erwarb weitere Stücke und ergänzte die Sammlung durch Teilbestände aus der Eremitage und aus dem Alexander-Palast in Zarskoje Selo. Nach der Oktoberrevolution wuchs die Sammlung weiter durch die Enteignung des russischen Adels. Fast die gesamten Bestände russischer Kunst in der Eremitage gingen ebenfalls an das Russische Museum über.
Heute gehören zur Sammlung Werke der Ikonographie seit dem 11. Jahrhundert bis hin zum Sozialistischen Realismus und zur inoffiziellen und zu Sowjetzeiten nicht veröffentlichten Kunst aus dem 20. Jahrhundert. Das Gebäude selbst wurde vor allem vom Architekten Carlo Rossi entworfen.
Zum Russischen Museum gehören drei weitere Paläste, in denen verschiedene bedeutende Sammlungen untergebracht sind und regelmäßig Ausstellungen stattfinden: Das Stroganow-Palais, das Michajlow- (Ingenieurs-) Schloss und der Marmor-Palast. Daneben sind heute auch das Häuschen Peters des Großen (Peters erster schlichter Holzpalast aus Zeiten der Stadtgründung) am Petrow-Ufer sowie dessen Sommerpalast im Sommergarten Filialen des Russischen Museums.
Am 10. März 1995 wurde das Ludwig-Museum im Russischen Museum im Marmor-Palast eröffnet, welches eine umfangreiche Sammlung internationaler zeitgenössischer Kunst darstellt.
Peter-und-Paul-Festung
Adresse: 197046, St. Petersburg, Petropawlowskaja Krepost, 3.
Öffnungszeiten: Donn – Die 10.00 – 18.00 Uhr
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Peter-und-Pauls-Festung
Auf der winzigen Sajatschi-Insel liegt das älteste Bauwerk der Stadt, die Peter-und-Paul-Festung. Mit ihrem Bau wurde 1703 zum Zwecke der Verteidigung des neu gewonnenen Landes gegen die Schweden begonnen, wobei die Pläne für die Festung aus der Feder von Peter dem Großen stammen. Bis 1917 fungierte die Anlage in erster Linie als Gefängnis für politische Gefangene - ironischerweise war Peters Sohn Alexei der erste Insasse, gefolgt von so bedeutenden Persönlichkeiten wie Dostojewski, Gorki, und Lenins älterem Bruder Alexander. Die benachbarte Kathedrale, die von außen recht schlicht aussieht, birgt im Innern eine prachtvolle barocke Ausstattung. Hier sind die meisten russischen Zaren aus der Dynastie der Romanows begraben. All dies wurde gebaut, als Peter der Große noch in einer Blockhütte mit Blick auf seine im Entstehen begriffene Stadt hauste.
Der Tag der Grundsteinlegung im Mai 1703 wird als Geburtstag der Stadt gefeiert.
Isaakskathedrale
Adresse: Kazanskaja Ploschad 2
Öffnungszeiten: 11-00 – 19-00
Geschlossen: Mittwochs.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Die Isaakskathedrale, die die Nordseite des Isaaksplatzes begrenzt, ist die prächtigste Kirche St. Petersburgs. Darüber hinaus zählt sie mit ihren beinahe schon überdimensionalen Ausmaßen - sie ist 111 m lang, 97 m breit und 101,50 m hoch - zu den größten sakralen Kuppelbauten der Welt.
Gottesdienste fanden hier bis zur Oktoberrevolution statt, 1928 beschloß man, die Kirche in ein Museum umzuwandeln, das 1931 seine Tore öffnete. Mit der zunehmenden Religionsfreiheit in der Sowjetunion konnte erstmals 1990 wieder ein Gottesdienst in der Kathedrale abgehalten werden, es folgten im Januar 1991 und 1992 besonders feierliche russisch orthodoxe Weihnachtsgottesdienste.
Eine erste dem hl. Isaak von Dalmatien, dessen Gedenktag mit dem Geburtstag Peters d. Gr. zusammenfällt, geweihte Kirche wurde wenige Jahre nach der Gründung von St. Petersburg errichtet. An der Stelle der heutigen Isaakskathedrale entstand in den Jahren 1768-1802 ein Kirchenbau, der jedoch schon bald nach seiner Vollendung als nicht imposant genug erschien.
So beschloß man nach dem Sieg über Napoleon, ihn durch einen eindrucksvolleren Bau zu ersetzen. Ein Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben. Allein der zu dieser Zeit völlig unbekannte französische Baumeister Auguste Ricard de Montferrand reichte dafür 24 Entwürfe ein, die den unterschiedlichsten Stilrichtungen zuzuordnen waren. Alexander l. zeigte sich von ihnen beeindruckt und entschied sich für Montferrands klassizistische Version.
Während des Zweiten Weltkrieges war die Isaakskathedrale ein bevorzugtes Ziel für die Angreifer. Sofort nach Kriegsende wurden das Innere und Äußere restauriert, einzelne Granatsplitter sieht man allerdings noch heute vor allem an der Südfassade.
Auferstehungskirche auf Blut
Öffnungszeiten: Freit-Di 11-00 – 18-00 Uhr
Lage: 2a Nab. Kanala Gribojedowa
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Diese Kirche, die erst 1883 bis 1907 entstand, wurde im altrussischen Stil erbaut. Sie erinnert an die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau, die allerdings schon 1560 fertig gestellt wurde. Sie brachte eine fremde Note in das Ende des 19. Jhs. expandierende Petersburg. Ein Stilbruch, der heftig kritisiert wurde. Errichtet wurde sie an der Stelle, an der Alexander II. 1881 einem Attentat der revolutionären Organisation »Volkswille« zum Opfer fiel. Deshalb wird sie auch Erlöser-Kirche »auf dem Blute« genannt. Über dem blutbespritzten Pflasterstein wurde ein Baldachin aus Halbedelsteinen errichtet.Der Hauptbau wird gekrönt von fünf Kuppeln, neben ihm steht ein Glockenturm mit einer Goldkuppel. Auf den Giebeln der Vorbauten sind Mosaikbilder des russischen Märchenmalers Wasnezow zu sehen. Auch innen sind zahlreiche Mosaike sowie verschiedene italienische Marmorarten und russische Halbedelsteine zu sehen. Insgesamt wird auf den Außen- und Innenwänden eine Fläche von 7000 m² mit Mosaiken bedeckt. Die Kirche wurde kürzlich vollständig restauriert und als »Museum des Russischen Mosaiks« eröffnet. Einen besonders schönen Blick auf die Kirche hat man von der Bankbrücke über dem Gribojedow-Kanal.
Kazaner Kathedrale
Lage: Newskii Prospekt, Kazanskaja Ploschad, 2.
Öffnungszeiten: everyday 12.00-17.30
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Eines der auffallendsten Gebäude in St. Petersburg ist die Kasaner Kathedrale. Direkt am Newski Prospekt befindet sich die riesige Kathedrale mit ihrer halbrunden Form und den gigantischen Armen. Den Namen verdankt die Kathedrale der wundertätigen Ikone «Gottesmutter von Kasan». Nach zehnjähriger Bauzeit war sie 1811 mit dem Bau fertig. Der Baumeister Andrej Worochin orientierte sich streng nach an dem Petersdom in Rom. Der Zar Paul I. der ihn damit beauftragte, war nach seinem Besuch in Rom von den Petersdom fasziniert und beschloss etwas ähnliches auch in der eigenen Stadt zu besitzen. Es entstand jedoch ein völlig originales Bauwerk. Nach dem Sieg über Napoleon im Jahre 1812 wurde die Kathedrale zu einem nationalem Denkmal. Die beiden Denkmäler vor der Kathedrale erinnern an den Feldmarschall Michail Kutusow (links) und an dessen Vorgänger Feldmarschall Michail Barclay de Trolly.
An die dem Newskij Prospekt zugewandte Seitenfassade des im Grundriss kreuzförmigen Bauwerks schließt eine Kolonnade mit in vier Reihen angeordneten korinthischen Säulen, von denen jeder 13 m hoch. Über die Vierung der Kirche erhebt sich die 71 m hohe Kuppel. 1932 bis 1990 das Museum für die Geschichte der Religion und des Atheismus untergebracht war. Nun heißt es Museum der Religionsgeschichte. In einem Flügel der Kathedrale finden aber auch wieder Gottesdienste statt. Im nördlichen Querschiff der Kathedrale ist der Feldmarschall Kutusow angeblich an der Stelle beigesetzt, wo er betete, bevor er 1812 in den Krieg gegen Napoleon zog. Der nur teilweise erhaltene Ikonostas beherbergte auch das «wundertätige Bild der Muttergottes von Kasan», das 1579 in Kasan gefunden worden war und 1904 gestohlen wurde.
Alexandro-Newskaja Lawra (Alexander-Newskij-Kloster)
Öffnungszeiten: 9-30 – 15-30 (Oktober - April); 9-30 – 18-00 (Mai – September)
Geschlossen: Donnerstag
Lage: Metro «Ploshchad Aleksandra Newskogo» Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
1710 wurde das Kloster von Peter I. gegründet als Zeichen des Triumphs über die Schweden nach der Schlacht von Poltawa. Schon Jahrhunderte zuvor hatte hier an der Newa Alexander Fürst von Nowgorod und Wladimir die Schweden besiegt (1240). Er verdiente sich den Beinamen Newskij und wurde heilig gesprochen. Das Kloster wurde 1797 mit dem Ehrentitel »Lawra« benannt und gehörte damit im vorrevolutionären Russland zu den vier größten Klöstern Russlands. Nach einem Entwurf Domenico Trezzinis vollendete der Architekt Starow den prachtvollen Komplex im Barockstil Ende des 18. Jhs.In der Anlage befinden sich drei Kirchen sowie das Metropolitenhaus und das Seminargebäude. Die erste Kirche linker Hand ist die Mariä-Verkündigungs-Kirche, als ältestes Gebäude der Klosteranlage 1722 von Trezzini erbaut. Sie enthält heute das Museum für städtische Skulpturen. Im Zentrum der Anlage befindet sich die Dreifaltigkeitskathedrale im frühklassizistischen Stil. Der Architekt Starow ließ sie in den Jahren 1776-90 bauen. Besonders prachtvoll ist die Innenausstattung mit der Ikonostase und verschiedenen Gemälden. Wichtige Feiertagsgottesdienste der russisch-orthodoxen Kirche finden hier statt, außerdem regelmäßig Gottesdienste. Tgl. Gottesdienste 7, 10, 17 Uhr, So auch 8 Uhr. In der Geistlichen Akademie hinter dem Südtor werden Priester ausgebildet, hier residiert auch der Metropolit (Erzbischof) der russisch-orthodoxen Kirche.
Sommergarten. Sommer-Palais Peters des Großen
« Sommer-Palais » ist offen: 10:30 – 22-00 (Mai– September)
« Sommer-Palais » ist offen: 10-00 – 17-00 (Mai – Oktober)
Ruhetag: Dienstags.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Der Sommergarten ist ein landschaftsgärtnerisches Denkmal des ersten Drittels des 18. Jahrhunderts im Zentrum von Sankt Petersburg. Er wurde auf Anweisung des Zaren Peter I. in den Jahren 1704 bis 1719 angelegt.
Für den Sommergarten wurde ein Teil der Usadniza-Insel abgetrennt. Der Sommergarten mit seinen beschnittenen Bäumen wurde mit Skulpturen geschmückt, die Peter der Große aus Italien kommen ließ. Zur Wasserversorgung der Springbrunnen wurde der kilometerlange Ligowskij Kanal gebaut. Im Park fanden Bälle und Feuerwerke statt.
.Die Bürger der Stadt durften den Park nur auf Einladung des Herrschers betreten. Die russische Zarin Elisabeth erlaubte der Bevölkerung den Zutritt zu Zeiten der Abwesenheit der Herrscherin. Jeder ordentlich angezogene Mensch hatte danach das Recht, auf den Alleen spazieren zu gehen. Am 25. Mai 1752 wurde der Sommergarten an Sonn- und Feiertagen für den Publikumsverkehr geöffnet. Am 10. Mai 1755 entschied Elisabeth, den Park auch an Donnerstagen für die Allgemeinheit zu öffnen. Ab 24. Mai 1756 war der Zutritt dem gewöhnlichen Volk wieder nur bei Abwesenheit der Zarin gestattet.
Der Garten wurde von Leblon, Semzow und Matwejew angelegt. In ihm befand sich von 1710 bis 1714 das Sommer-Palais Peters des Großen
Das Palais wurde im Stil des Barock nach einem Projekt von Domenico Trezzini von 1710 bis 1714 errichtet. Es gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Das zweietagige Palais besteht aus 14 Zimmern.
Die Fassade des Palais wird von 29 Reliefs verziert, welche in allegorischer Form die Ereignisse des Nordischen Krieges darstellen. Autor der Reliefs ist der deutsche Architekt und Bildhauer Andreas Schlüter.
Die Residenz wurde nur in der warmen Jahreszeit genutzt, von Mai bis Oktober, deshalb sind die Wände verhältnismäßig dünn und die Fenster haben Einfachverglasung.
Peter zog in das fast fertiggestellte Palais 1712 ein und lebte dort im Sommer bis zu seinem Tod (1725).
Aurora
Adresse: Petrowskaja Naberezhnaja.
Öffnungszeiten: 10:30-16:00
Ruhetag: Montag, Freitag
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Am 25.Oktober 1917 fiel auf dem Schiff Aurora der Startschuss zum Sturm auf den Winterpalast. Das war der Beginn der sog. Oktoberrevolution.
Das Schiff war auch im Russisch-Japanischem Krieg 1904/05, im Ersten Weltkrieg und während der Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg im Einsatz.
Seit 1948 liegt das im Jahre 1900 gebaute Schiff in dem Fluss Newa am Anker und kann besichtigt werden.
Über eine Gangway gelangt man auf das Oberdeck und man kann sich die Artillerie und viele Gedenktafeln anschauen.
Über eine Treppe gelangt man ins Unterdeck und dort ist ein kleines Museum eingerichtet.
Museum für Anthropologie und Ethnographie (Kunstkammer) namens Peter der Große
Lage: The University Emb, 3
Öffnungszeiten: 11-00 – 17-00
Geschlossen: Montag
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Die Kunstkammer ist das älteste öffentliche Museum in Sankt Petersburg und wurde 1714 von Peter dem Großen gegründet. Seine Leidenschaft war die Sammlung von missgebildeten Embryonen und hier werden sie mit anderen Exponaten aus dem Bereich Anthropologie und Ethnographie ausgestellt.
Es gibt über 1,8 Millionen Austellungsstücke und nur ein kleiner Teil wird in der Kunstkammer gezeigt. Einige Exponate sind auf andere Museen verteilt (z.B. Ethnographische Museum) oder sind eingelagert.
Seit 1992 ist die Kunstkammer ein unabhängiges Museum und Forschungsinstitut innerhalb der Geschichtsabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften. Der vollständige Name lautet nunmehr: «Museum für Anthropologie und Ethnographie (Kunstkammer) namens Peter der Große der Russischen Akademie der Wissenschaften».
Das Zoologische Museum
Lage: Universitetskaja Nabereznaja, 1
Öffnungszeiten: 11-00 – 18-00 Uhr
Ruhetag: Freitag
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Das Zoologische Museum ist zweifellos eines der verkanntesten Museen in St. Peterburg. Die meisten Reiseführer handeln es mit wenigen Sätzen ab. Und das, obwohl es mit seinem schier unendlich großen Bestand an ausgestopften Tieren, der Insektenschau und – einzig auf der Welt – drei ausgestellten Mammutskeletten einen wundervollen Ausflug ins Reich der Tiere bietet.
Alles was zwischen Kamtschatka im äußersten Osten Russlands und den südamerikanischen Anden kreucht oder fleucht ist in den Ausstellungsräumen des 1832 gegründeten Museums versammelt: Krokodile, Braunbären, Flamingos, Adler, Löwen aber auch gewöhnliche Hauskatzen. Man will es kaum glauben, aber sie alle können in voller Lebensgröße betrachtet werden. Die ungeheure Vielfalt an Farben und Formen der Insektenwelt wird durch eine kleine, aber höchst eindrucksvolle Insektenschau verdeutlicht. Sie ist wirklich sehr empfehlenswert, denn wann hat man schon mal die Möglichkeit eine Vogelspinne, eine Tarantel oder einen Skorpion aus nächster Nähe zu sehen? Dazu kommt eine endlose Zahl an Vitrinen mit Schmetterlingen und Käfern aller Art.
Weltweit einzigartig sind die drei ausgestellten Mammutskelette. Das älteste Tier, so wird angenommen, lebte vor rund 44 000 Jahren. Gefunden wurde es 1900 im Permafrostboden von Jakutien. Die Elefanten des Nordens, wie Mammuts häufig bezeichnet werden, wogen mehrere Tonnen und wurden bis zu 80 Jahre alt.(hw/rUFO)
Puschkin-Museum
Adresse: Nab. Reki Mojki 12
Geöffnet: täglich 11.00 – 18.00
Ruhetag: Dienstag und letzter Freitag jades Monats Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Das Puschkin-Museum über den wegweisenden Schriftsteller und seine Zeit ist in der Wohnung des Dichterfürsten untergebracht, wo er die letzten vier Monate bis zu seinem tragischen Tod verbrachte.
Das herrschaftliche Haus gehört zu den ältesten der Stadt – der Gebäudekomplex des Museums stammt aus dem Jahr 1740. Puschkin, der ein angesehenes Mitglied der vornehmen Petersburger Gesellschaft war, bewohnte mit seiner Familie eine Mietwohnung im Erdgeschoss.
Mit seinen Kindern und seiner über alles geliebten Frau zog Puschkin im Oktober 1836 hier ein. Das Empfangszimmer, der Speisesaal und natürlich das Arbeitszimmer des Poeten sind so gestaltet wie sie im 19. Jahrhundert ausgesehen haben und vermitteln einen Eindruck vom täglichen Leben Puschkins und seiner Familie. Die Stimme vom Band liefert allgemeine Informationen zu Puschkins Leben und Schaffen, aber auch Details zu einzelnen Möbeln und Gebrauchsgegenständen.
Von daher rührt auch die Aufschrift «Puschkin» auf der Tür im Treppenhaus – damit jeder der Gäste wusste, wo er den Sterbenden finden konnte. Der Poet starb am 27. Januar 1837 auf dem Diwan seines Arbeitszimmers.
Militärhistorisches Museum der Artillerie, Pionier- und Fernmeldetruppen
Adresse: Aleksandrowski Park 7
Öffnungszeiten: Mittwoch -Sonntag, 11.00- 18.00
Ruhetag: Dienstag
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Das Militärhistorisches Museum der Artillerie ist das größte Militärmuseum der Welt – und das älteste Museum Petersburgs, denn der Grundstock zur Sammlung wurde schon 1703, im Gründungsjahr der Stadt selbst, gelegt. Damals nannte man die Kollektion «Zejchgaus». Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann auf den Wällen und Bastionen, die die Peter-Pauls-Festung von der Landseite her abschirmten, das heutige Kronwerk gebaut – zunächst als Munitionsmagazin.
Gegenwärtig sieht der Besucher im Erdgeschoss eine große Halle zur russischen Raketentechnik, vom 18. Jahrhundert bis zur frühen Atomrakete. Aufgereiht unter roten Bannern stehen hier gleich mehrere Generationen von «Stalinorgeln» auf Lastwagen-Fahrgestellen.
Zwei Stockwerke höher sind zwei Säle dem «Großen Vaterländischen Krieg» und seinen diversen Schlachten gewidmet – aber eben immer unter dem Schwerpunkt Artillerie. Hier macht alles einen recht verstaubten und hochgradig sowjetischen Eindruck.
Bemerkenswert ist noch der Obelisk, der einige Schritte rechts vom Museum hinter dem Zaun steht: Er erinnert daran, dass an dieser Stelle 1826 fünf führende Figuren des Dekabristen-Aufstandes aufgeknüpft wurden.
Zentrales Museum der Seekriegsflotte
Adresse: Birzhewaja Ploschad, 4
Öffnungszeiten: 10:30 - 16:45
Ruhetag: Montag, Dienstag und letzter Mittwoch des Monats
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Das Zentrale Museum der Kriegsflotte ist eines der ältesten Museen Russlandsund bezeichnet eine politische Aufklärungs- und wissenschaftliche Forschungseinrichtung der Seekriegsflotte der UdSSR in Sankt Petersburg.
Das Museum wurde 1709 gegründet. Es verfügte 1982 über etwa 650 000 Exponate, darunter 1 700 Schiffsmodelle und mehr als 7 000 Modelle von Waffen und Technik.
Am Museum arbeitet eine militärisch-wissenschaftliche Gesellschaft. Im Jahre1975 wurde das Museum mit dem Orden des Roten Sterns ausgezeichnet.
Kronstadt
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Kronstadt ist eine Stadt und Festung in Russland, die auf der Ostseeinsel Kotlin (Straßendamm zum Festland) vor Sankt Petersburg liegt. Sie bildet mit ihren 43.100 Einwohnern (2004) einen Stadtteil von Petersburg. Der Kronstädter Pegel dient als Bezugspunkt für das Höhensystem HN Osteuropas, das von 1945 bis 1993 auch für Ostdeutschland galt.
Die historische Altstadt sowie die vielen Forts, die die Hafenstadt umgeben, wurden 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Deutsche Partnerstadt ist seit 1995 Mühlhausen/Thüringen.
Peter I. gründete die Stadt 1703 als Marinestützpunkt an der Ostsee. Kronstadt verteidigt den Zugang zur Hauptstadt von der Ostsee her und wurde daher lediglich von Norden, Westen und Süden mit Befestigungen und Küstenbatterien versehen. 1803 startete von Kronstadt aus die erste russische Weltumsegelung unter Kapitän Adam Johann von Krusenstern. Bekannt geworden ist die Stadt durch Matrosenaufstände 1905/1906 gegen die Zustände in der zarischen Kriegsflotte.
1921 kam es zu einer weiteren Rebellion der Kronstädter Matrosen gegen die bolschewistische Herrschaft; die Kronstädter Rebellion wurde nach Ablauf eines Ultimatums von der Roten Armee unter Leitung des Volkskommissars für Militär- und Marinewesen, Leo Dawidowitsch Trotzki, gewaltsam erstickt.
The Palais-und-Park Ensemble Peterhof
Die meisten europäischen Herrscher wünschten sich ein eigenes Versailles und auch Peter der Große bildete in dieser Hinsicht keine Ausnahme. An einer schönen Stelle 30 km westlich von St. Petersburg ließ er eine Serie von Palästen bauen, die zusammen als Petrodworez bzw. Peterhof bekannt sind. Dieses Zeugnis zaristischer Verschwendungssucht wurde von den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg praktisch komplett zerstört und was man heute sieht, ist eine detailgetreue Rekonstruktion, die zugleich ein Symbol für den Wiederaufbau des Landes nach dem Kriege ist.
An dem eindrucksvollen Charme des Peterhofs haben Wasserspiele und Springbrunnen einen großen Anteil. Die Große Kaskade ist eine Symphonie aus Fontänen und Kanälen, die teilweise von Peter selbst entworfen wurden. Außerdem gehören zum Peterhof das für Peter den Großen erbaute Große Schloss, das dann für Zarin Elisabeth von Rastrelli erweitert und später von Katharina der Großen umgebaut wurde. Die Deckenkronleuchter und Gemälde sind Originale; sie wurden glücklicherweise entfernt, bevor die Deutschen den Peterhof erreichten. Peters Schlösschen Monplaisir verfügt über luftige und helle Galerien mit Blick aufs Meer - es lässt sich leicht nachvollziehen, warum dies sein bevorzugter Ort zum Entspannen war. Die Gärten sind voller Fontänen, reizender Pavillons und Sommerhäuser, darunter das Nonplusultra an privaten Gemächern, die in sich abgeschlossene und mit einem Wassergraben umgebene Eremitage.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
The Palais-and-Park Ensemble Zarskoje Selo
Zarskoje Selo ist zusammen mit Peterhof die schönste Zarenresidenz Russlands. Zarskoje Selo bietet vielleicht nicht derartige Eleganz und Fülle an Kaskaden und Fontänen wie Peterhof, aber der Prunk und die Schönheit des Katharinenpalastes übertrumpft eindeutig die des Großen Palastes in Peterhof . Zarsoje Selo entstand Mitte des 18. Jahrhunderts und war die begünstigte Residenz der russischen Zaren - Katharina I, Katharina II, Alexander I und Nikolaus II.
Seit 1937 trug die Residenz den Namen «Puschkin», der zu Ehren Alexander Puschkin, Russlands größtem Dichter, zu seinem 100. Todestag gewidmet wurde. Seit 1811 besuchte der damals 12jährige Alexander Puschkin die Eliteschule für Jungen in Zarskoe Selo. «Ich, der glücklichen Faulheit wahrer Sohn, von Herzen sorglos», schrieb er später über seine sieben Zarskoe-Selo-Jahre. Hier schrieb er seine ersten Gedichte.
Das Lyzeum mit dem Puschkin-Museum befindet sich im rechten Flügel des Katharinenpalastes. Nicht weit entfernt in Richtung des Alexanderpalastes steht sein Denkmal. Heute heißt die Residenz wieder «Zarskoje Selo» (übersetzt «Zarendorf») wie einst zu Zarenzeiten.
Vor allem der protzige Katharinenpalast, der die Hauptattraktion bietet, verschlägt den Besuchern regelrecht den Atem. Die 300 Meter lange barocke Fassade mit ihren rhythmisch gegliederten weißen Säulen, vergoldeten Atlanten und Fensterrahmen bildet einen schönen Kontrast zu dem lasurblauen Wandgrund. Sein unvergleichbarer Luxus ist einzigartig und vor allem dem Baumeister Rastrelli zu verdanken, der 1752 den Palast errichtete wie wir ihn heute kennen.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Jussupow-Palast
Das Jussupow-Palast an der Mojka ist einer der vier Paläste, die die Famlie Jussupow im 18./19. Jh. in Petersburg besaß. Die Jussupows galten als eine der reichsten Familien Rußlands, dementsprechend statteten sie auch ihren Palast an der Mojka äußerst prachtvoll aus. Wenngleich nach der Oktoberrevolution ein Großteil der Kunstschätze an die Eremitage überging, so ist doch noch ein Teil der kostbaren Innenausstattung erhalten geblieben und wurde kunstvoll restauriert.
Nachdem die Jussupows in den sechziger Jahren des 18. Jh.s das Grundstück an der Mojka erworben hatten, beauftragten sie Vallin de la Mothe, das dort stehende kleine Steinhaus zu vergrößern. In den dreißiger Jahren des 19. Jh.s wurde die dem Fluß zugekehrte klassizistische Fassade nochmals erweitert und Ende des 19. Jh.s baute man einen schmalen außergewöhnlich langgestreckten Flügel an. An seinem Ende wurde im Stil des Russischen Barock ein Theater mit 200 Plätzen eingerichtet (heute finden hier regelmäßig Konzerte statt). Die Paraderäume im Obergeschoß haben eine klassizistische Ausstattung (vorwiegend 1830 -1840), die Räume des Untergeschosses wurden um 1910 neoklassizistisch umgestaltet. In die Geschichte ging das Jussupow-Palais als der Ort ein, wo der vermeintliche Wunderheiler und Zarenberater Rasputin im Dezember 1916 von Angehörigen der Hofgesellschaft ermordet wurde. Nur war es gar nicht so leicht, seinen Tod herbeizuführen. Zunächst reichte man Rasputin mit Zyankali vergifteten Kuchen, den er genußvoll verzehrte, ohne daß die gewünschte Wirkung eintrat (der Zucker neutralisierte das Gift teilweise). Die Verschwörer schössen danach kopflos auf Rasputin und als er immer noch nicht sterben wollte, warf man ihn schließlich in ein Eisloch eines Nebenkanals der Mojka. In den Räumen des Palais, in dem der Mordversuch stattfand, ist die Szene mit Wachsfiguren nachgestellt.
Lage: Naberezhnaja (Uferstrasse ) Reki Moiki, 94.
Öffnungszeiten: 11-00 – 17-00
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Menschikow-Palast
Der Menschikow-Palast der 1720 fertiggestellt wurde, war der erste große Steinbau, der in St. Petersburg errichtet wurde. Der Architekt des Palastes war zunächst der Italiener Fontana, später der aus Hamburg stammende Gottfried Schädel. Der Palast wurde für Alexander Menschikow, dem ersten Gouverneur der Stadt gebaut. Fürst Alexander Menschikow war ein enger Freund und Berater vom Peter dem Großen.
Der damalige barocke Palast übertraf den bisherigen Prunk. Den Menschikow-Palast nutzte sogar Peter selbst als Zweitwohnung. Gleichzeitig wurde der Palast zum idealen Ort um feudale Feste zu feiern, und um Staatsgäste zu empfangen. Nach der Verbannung des Fürsten wurde ihm der Palast enteignet. Später diente der Palast als Eliteschule des Adels. Die Räume sowie die Möbel sind im holländischem Still. Vorwiegend in holländischen Kacheln verkleidet und in Eichenholz getäfelt. Wie der Zar hatte auch Fürst Menschikow die selbe Neigung zum holländischem Still. Die Ausstellungen des Museums gehören zur Zweigstelle des Staatlichen Eremitage-Museum in dem das Museum der russischen Kultur im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts (zur Zeiten von Peter I.) untergebracht ist.
Lage: Universitetskaja Naberezhnaja, 15. .
Öffnungszeiten: 10:30 - 16:30.
Geschlossen: montags.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Der Winterpalast
1754 war der Baubeginn von Rastrelli´s und dem heutigen Winterpalast. Leider erlebte die Zarin Elisabeth nicht die Fertigstellung des neuen Winterpalastes, den Rastrelli 1762 fertig stellte. Während dem Bau nahm der Zarenhof in einem provisorischen Holzbau auf der «Wiese der Zarin», dem heutigen Marsfeld Quartier. Der prächtige Palast mit der barocken Fassade reich an weißen Säulen, Statuen und vergoldeten Kapitellen erzeugen einen wunderschönen Kontrast zum grünen Hintergrund. Nach dem Bau der Zarenresidenz, fügte Katharina die Große, die eine leidenschaftliche Kunstsammlerin war, die Kleine Eremitage und später die Große Eremitage für ihre Kunstsammlungen hinzu. Kein Nachfolger brachte es zu solcher Menge an Erwerbungen. Als letztes entstand die Neue Eremitage. Nikolaus I. eröffnete die Neue sowie die Große Eremitage zum Museum. Im Jahr 1917 begann auf dem Schlossplatz die russische Oktoberrevolution. Unter Lenins Führung stürmten Bolschewiken und Matrosen den Winterpalast. Der ehemalige Winterpalast der Zaren ist heute eines der berühmtesten Kunstmuseen der Welt. Die «Eremitage».
Lage: Dvortsovaia Naberezhnaia, 32-38. .
Öffnungszeiten: 10-30 – 17-00 Sonntag bis 17-00.
Geschlossen: montags.
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Palais-und-Park Ensemble Pawlowsk
Pawlowsk war die eigene Residenz vom Zaren Paul I. (daher der Name Pawlowsk). Der Große Palast von Pawlowsk befindet sich im riesigen Landschaftspark mit der Fläche von über 600 ha, wo eine ganze Reihe von Pavillons, Denkmäler und Brücken errichtet sind. Die Bauzeit dieser Park- und Schlossanlage begann um die Wende zum XIX. Jhs und dauerte mehr als 50 Jahre. Die Innenausstattung im Empirestile und reiche Kunstsammlungen des Palastes sind mit der Europareise von seinen ehemaligen Besitzern verbunden. Aus dieser Reise hat Paul zahlreiche Kunstwerke aus Bronze, Seide, Porzellan mitgebracht, außerdem - diverse Gemälde, Möbelstücke und eine reiche Sammlung antiker Skulpturen aus Italien. Heute sind im Palast die Prunkräume und die Wohnräume der Gattin von Paul Maria der Öffentlichkeit zugänglich.
Palais-und-Park Ensemble Gattschina
Gattschina ist südlich von Sankt Petersburg gelegener Landsitz. Erstmalig wird er Anfang des 18. Jhs. erwähnt, als Peter der Große ihn seiner Lieblingsschwester Natalja Alexejewna schenkte. Seit dieser Zeit wechselten viele Besitzer diesen Landsitz. Schließlich kaufte ihn Katharina die Große und schenkte ihn ihrem Günstling, dem Grigori Orlow. Dort, in Gattschina, wurde auf Befehl der Kaiserin aus ihren eigenen Mitteln ein Schloss gebaut. Das Schloss errichtete der bereits in Russland bekannte italienische Architekt Antonio Rinaldi. Der Bau dauerte 15 Jahre. Nach dem Tod von Grigori Orlow, kaufte Katharina II. bei seinen Erben das Gattschina-Schloss. Später schenkte sie den ganzen Schlosskomplex ihrem Sohn Paul. Und bereits unter Paul I. wird der Bau am Schloss weitergeführt und dieses Mal von Vincenzo Brenna. Alles in Gattschina entspricht den Vorstellungen von der Schönheit, Harmonie und Zweckdienstlichkeit. Das Gattschina-Schloss war als Wohnsitz und nicht als Paraderesidenz gedacht.
Palais-und-Park Ensemble Oranienbaum
Oranienbaum entstand 1710 mit der Errichtung des Palastes und Parkkomplexes für Herzog Alexander Menschikow einen engen Berater Peters des Großen und ersten Generalgouverneur von Sankt Petersburg. Die zahlreichen Paläste und Parks von Oranienbaum dienten bis 1917 als Sommerresidenzen der königlichen Familie und des Adels. Auch Kaiserin Katharina II. die aus Deutschland stammte hatte dort eine Sommerresidenz den Chinesischen Palast. Das Innere und das Äußere sind von ausgesuchter Schönheit. Die Palastgebäude bieten eine sehr seltene Sammlung handwerklicher Kunst des 18. Jahrhunderts darunter russisches und Meißner Porzellan erlesenes Mobiliar und Emaillearbeiten. Berühmtester Sohn der Stadt ist der Komponist Igor Strawinsky. Berühmte Künstler Schriftsteller und Komponisten wie Nekrasow Schischkin und Mussorgski wohnten und arbeiteten hier. Häufige Besucher waren Puschkin Saltikow-Schedrin und Turgenjew.
Palais-und-Park Ensemble Strelna
Der Konstantinpalast in Strelna wurde ab 1720 von Nicola Michetti im Barockstil erbaut. Der Auftraggeber, Peter der Große, verlor jedoch bald das Interesse an diesem «russischen Versailles» und wandte seine Aufmerksamkeit der Schlossanlage von Peterhof zu. Unter Elisabeth Petrowna wurde der Versuch unternommen, den Palast fertigzustellen - allerdings ohne Erfolg. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss durch die Architekten Andrej Woronichin und Luigi Ruska im Auftrag von Paul I. vollendet. Es ist nach seinem ersten Bewohner, Großfürst Konstantin Pawlowitsch Romanow, benannt. Der Park ist in seiner Anfangsphase eher als ein Garten nach holländischem Vorbild vorzustellen, einzig ein von der See durch den unteren Park zum Palast führender Kanal war bereits angelegt. Im 19. Jh wurde der Park in einen Landschaftpark umgewandelt.
Zur 300-Jahr-Feier von Sankt Petersburg wurde der Palast 2001-2003 komplett renoviert. Heute ist er eine Residenz des russischen Präsidenten, beherbergt ein Museum und ein internationales Kongresszentrum. 2006 fand der G8-Gipfel im Palast statt.
Anitchkow-Palast
Seinen Namen hat der Palast dem Militäringenieur Michail Anitchkow zu verdanken, der 1715 auf Befehl Peters des Großen, die erste Brücke über den Fluss Fontaka baute. Das war ursprünglich eine Holzbrücke, an dessen Stelle jetzt die Anitchkow-Brücke steht. Der Palast der gleich neben der Anitchkow-Brücke steht, wurde 1741 gebaut und durch Architekten wie Semtschow, Rastrelli, Stasow, Quarenghi und Rossi bis Anfang des 19.Jahrhunders ständig erweitert und umgebaut. Quarenghi und Rossi verliehen dem Palast mit seiner Säulenfassade an der Fontanka ein klassizistisches Aussehen. Der Palast wechselte oft seine Besitzer die an dem Umbau oft ihre Hände im Spiel hatten. Zarin Elisabeth schenkte den Palast an ihren Liebhaber Rasumowski. Nach seinem Tod war es Katharina die Große, die es ihrem Liebhaber Fürst Potjomkin schenkte. Später fanden hier Regierungsbüros ihren Platz. Im Inneren finden manchmal Konzerte statt, ebenso wie Ausstellungen.
Adresse: Newskij Prospekt, 39
Geöffnet: Auf Anfrage
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Marmorpalast
Ein architektonisches Denkmal der Mitte des 18. Jahrhunderts vom Architekten Antonio Rinaldi. Mehr als 30 verschiedener Arten des Marmors wurden für die Ausschmückung des Palastes verwendet. Der im Klassizistischen Stil erbaute Palast war ein Geschenk von Katharina der Großen an ihren Liebhaber Grigori Orlow. Der Palast ist eine Zweigstelle des Russischen Museums. Ausstellungen: Auslandskünstler in Russland des 18. bis 19. Jahrhunderts. Moderne Kunst aus der Sammlung von Peter Ludwig und einigen Nachkriegskünstlern. Hinter dem Gebäude steht das Denkmal vom Zar Alexander III.
Adresse: Millionnaja Straße, 5/1
Geöffnet: 11.00 – 18.00
Ruhetag: dienstags
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Michaelschloss (Inschenernij Samok)
Das Schloss wurde gebaut, um den russischen Zaren, Paul I zu schützen. Leider war es gerade hier, wo er kurz nach seinem Einzug in der Nacht vom 12. März 1801 ermordet wurde. Die südliche Fassade des Gebäudes ist mit einem Relief («Der Ruhm Russlands») und dem kaiserlichen Wappen geschmückt. Seit 1817 nahm das Schloss eine Technikschule auf, die durch viele große russische Persönlichkeiten der Vergangenheit bewohnt wurde, den Schriftsteller Fjodor Dostojewski einschließend. Permanente Ausstellungen: Porträtgalerie von russischen Aristokraten des 18.-19.ten Jahrhunderts, und Ausstellung von Skulpturporträts des 18. Jahrhunderts.
Adresse: Sadowaja Straße, 2
Geöffnet: 11.00 – 18.00
Ruhetag: dienstags
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Nikolai-Palast
Der Nikolai-Palast, auch Nikolaewski-Palast ist einer von mehreren Palästen im neoklassizistischen Stil in Sankt Petersburg. Der Palast wurde 1855 von den russischen Zaren Nikolaus I. in Auftrag gegeben und von Andrei Stackenschneider, dem berühmtesten Architekten Russlands jener Zeit, entworfen. Der Palast war ein Hochzeitgeschenk für seinen Sohn Großfürst Nikolai Nikolajewitsch Romanow und dessen Braut Prinzessin Alexandra von Oldenburg. In den Jahren des Russischen Bürgerkriegs wurde der Nikolaewskij-Palast als militärisches Hauptquartier genutzt. In den 1920er Jahren gehörte das Gebäude einer Hochschule für Landwirtschaft, danach wurde es in ein Museum umfunktioniert.
Adresse: Ploschad Truda, 4
Geöffnet: täglich 10.00 – 20.00
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Scheremetew Palast
Boris Scheremetew der ehemalige Besitzer dieses Palastes, war ein Heerführer der russischen Armee. Nach der siegreichen und entscheidenden Schlacht bei Polawa (1709) gegen Schweden, schenkte ihm Peter der Große dieses an der Fontanka gelegene barocke Palast. Die sehr reiche Familie Scheremetew lebte hier von 1712 bis zur Revolution. Früher schmückten unzählige Fontäne den Palast, die ihm den Namen Fontänenpalast verliehen. Die Scheremetews hatten eine besondere Neigung zur Musik und veranstalteten in ihrem Palast gerne Konzerte.
Adresse: Nabereznaja Reki Fontanki, 34
Geöffnet: 12.00 – 18.00
Ruhetag: montags, dienstags und der letzte Mittwoch im Monat
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Stroganow-Palast
Hier an der Kreuzung des Newski Prospekts und dem Fluss Moika steht der prächtige Palast. Die in rosa barocke Fassade mit den feierlichen weisen Säulen ist ein Werk des berühmten Architekten Bartolomeo Rastrellis aus dem Jahre 1754. Die reiche Stroganow-Familie war bis zur Revolution die einstigen Besitzer des Palastes, die seit dem 16. Jahrhundert einen weitreichenden Salzhandel führten. Die Stroganows waren leidenschaftliche Kunstsammler und besaßen eine der größten Petersburger Kollektionen. Nach der Revolution wurde der Palast verstaatlicht und man verlegte seine Kunstsammlungen in den Winterpalast. Heute finden hier wieder Wechselausstellungen der Kunst statt. Der Palast ist eine Zweigstelle des Russischen Museums.
Adresse: Newskij Prosprkt, 17
Geöffnet: 10.00 – 17.00
Ruhetag: dienstags
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Jelagin-Palast
Der Jelagin-Palast befindet sich auf der Jegalin-Insel, die nach seinen einstigen Besitzer dem Hofmarschall Jegalin benannt wurde. Der prächtige Palast wurde nach dem Erwerb der Insel des Zaren Alexander I. nach seinem Wunsch von dem großem Architekten Carlo Rossi 1822 umgestaltet. Der Palast bildet die Hauptattraktion bzw. zentralen Platz der riesigen Parkanlage der Insel. Das Innere des klassizistischen Gebäudes bilden die prunkvollen Säle. Hin und wieder finden hier Festivale und Wechselausstellungen der Kunst statt.
Adresse: Elagin Ostrov, 1
Geöffnet: 10.00 – 17.00
Ruhetag: montags, dienstags
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Belosselskij-Beloserskij- Palast
Hier an der Kreuzung des Newski Prospekts und der Fontanka steht der prächtige in rot schimmernde Palast, der durchaus mit dem Winterpalast konkurrieren kann. Die barocke Fassade mit den weißen Säulen und Kapitellen die einen schönen Kontrast zu dem rotem Hintergrund bilden, ähneln Rastrellis Meisterwerken. Der Architekt Andrej Stakenschneider schuf dieses neobarocke Bauwerk im Jahre 1848, obwohl damals der Barock eigentlich längst von dem Spätklassizismus überholt war. Seit 1884 gehörte das Palast dem Großfürsten Sergej Alexandrowitsch, dem vierten Sohn Alexanders II. Manchmal finden hier Konzerte statt. Ebenfalls schön ist sein prunkvolles Innere. Leider nur Gruppenführungen mit Reservierung möglich. Hier gibt es feine Wachsfigurenausstellung von früheren Persönlichkeiten aus St.Petersburg.
Adresse: Elagin Ostrov, 1
Geöffnet: 10.00 – 17.00
Ruhetag: montags, dienstags
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Akademie der Künste
1757 von der Zarin Elisabeth gegründet. Das Akademiegebäude wurde von dem Architekten Kokorinow und Vallin de la Mothe errichtet und ist eines der ersten klassizistischen Gebäude in Sankt-Petersburg. Bauzeit: 1764 - 88. Hier wurden die russischen Künstler nach den modernen westlichen Techniken ausgebildet. Einer der Schüler war der berühmte Maler Ilja Repin. Aber auch viele Architekten erhielten hier ihre Ausbildung. Es werden hier Werke und Modele in Sachen Kunst, Architektur und Wissenschaft ehemaliger Studenten gezeigt.
Adresse: Wassiljewski Insel, Uniwersitetskaja nabereznaja 17
Geöffnet: 11.00 – 18.00
Ruhetag: montags, dienstags
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Museum für angewandte Kunst
Die Sammlung befindet sich im Gebäude einer Schule für Gestaltung. Gegründet wurden Schule wie Museum von Baron Stieglitz, einem äußerst einflussreichen Bankier im alten St. Petersburg.
Unter den Exponaten findet man auch einige Arbeiten der Absolventen, wie z. B. Medaillons, Vasen mit eingravierten Stadtansichten, Kristallarbeiten und dergleichen mehr. In den Sälen trifft man hin und wieder auf Studenten mit Zeichenblock und Graphitstift, die vor einem Brokatsessel oder einer antiken Statue sitzen und ihre geschwungenen Formen nachzeichnen. Die Exponate sind nach keinem erkennbaren Muster angeordnet, der Besucher des Museums kann sich in einem Durcheinander aus Epochen, Stilrichtungen und Herkunftsländern auf die Suche nach besonders schönen Stücken begeben. Nach dem Besuch erscheint einem selbst das luxuriöseste und teuerste Hotelzimmer wie eine billige Absteige in einer Autobahnraststätte.
Und im Zentrum des Komplexes befindet sich der große Saal mit seinen antiken Wandreliefs und dem vielleicht schönsten Glaskuppeldach von St. Petersburg.
Adresse: Solajnoy Pereulok, 13/15
Geöffnet: 11.00 – 16.00
Ruhetag: sonntags, montags
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Brodski-Museum
Isaak Brodski ist ein der Oktoberrevolution und dem neuen Sowjetstaat verpflichteter Maler. Sein Leben lang blieb er der realistischen Malweise treu. Isaak Israilewitsch Brodski wurde 1884 in der Ukraine, nahe der Grenze zu Rumänien, geboren. Seine Ausbildung zum Maler erhielt er in der Kunstschule von Odessa am Schwarzen Meer, einer seiner Lehrer war der berühmte Ilja Repin. Die Dokumente und Bilder im ersten Raum der Wohnung stammen aus dieser Zeit und zeigen die frühesten Werke Brodskis. Seine Lehrjahre sind mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen dokumentiert. Der Maler im Kreis seiner Mitschüler, im Gespräch mit Gorki, mit seinem Lehrer, und eine große Anzahl Portraitfotos sind zu sehen.
Adresse: Ploschad Iskusstv, 3
Geöffnet: 11.00 – 18.00
Ruhetag: montags, dienstags
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Anna Achmatowa-Museum
Anna Achmatowa war eine große Dichterin des 20 -sten Jahrhunderts. Das Museum an der Fontanka, dass 1989 eröffnet wurde, befindet sich im Park des Scheremetjew. 1933-41 und 1944-54 wohnte die Dichterin im Scheremetjew-Palast. In der Zeit der Blockade wurde sie evakuiert. Das Museum zeigt die persönlichen Gegenstände, eigene Bibliothek und die berühmte Porträtzeichnung von Modigliani. Vorträge sowie Hörstücke ihrer Gedichte. Im Erdgeschoss hat man die Möglichkeit bei einem gemütlichem Café berühmte Ausstellungsstücke zu bewundern.
Adresse: Letejnij-Prospekt, 53
Geöffnet: 11.30 – 18.30
Ruhetag: montags
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Alexander Block Museum
Er war ein Hauptvertreter des russischen Symbolismus. Dieser große Dichter war erst 40 Jahre alt als er in seiner Wohnung starb, in der sich jetzt das Museum befindet. Hier lebte Alexander Block von 1912 bis 1921. Die Zimmerausstattung befindet sich im originalem Zustand wie zu Bloks Lebzeiten. Neben seinen persönlichen Gegenständen kann man auch originalgeschriebene Bücher, Autographien und historische Photographien besichtigen. Sein Grab findet man auf dem Literarsteig am Wolkow-Friedhof
Adresse: Dekabristov Straße, 57
Geöffnet: 11.00 – 17.00
Ruhetag: mittwochs und der letze Dienstag im Monat
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Nabokov-Museum
Lolitas Schöpfer, Geboren in diesem Haus in St. Petersburg, emigriert in die USA und gestorben in Montreux: Vladimir Nabokov. Ein Jahr vor dem 100. Geburtstag des Schriftstellers Vladimir Nabokov, im April 1999, wurde in dem ehemaligen Wohnhaus der Familie ein kleines Gedenkmuseum eingerichtet. 1919 hatte die gesamte Familie Russland für immer verlassen. Zu Ruhm kam Nabokov erst in den 1950er-Jahren durch seinen Roman «Lolita».
Adresse: Nabereznaja Reki Fontanki, 12
Geöffnet: Dienstag - Freitag 11.00 -17.00; Samstag, Sonntag 12.00 - 17.00
Ruhetag: montags
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Nekrassow-Museum
Noch bevor er 20 Jahre alt wurde, kam er nach Petersburg – in der Zarenmetropole war eindeutig mehr Inspiration zu finden als in der Provinz am Oberlauf der Wolga. Nekrassow gehörte zu den glücklichen Künstlern, die zu Lebzeiten Ruhm und Anerkennung erlangten und die Früchte ihrer Arbeit genießen konnten. Neben seinem literarischen Schaffen war die redaktionelle Mitarbeit bei den damals hoch angesehenen Journalen «Der Zeitgenosse» und «Vaterl»ndische Aufzeichnungen» des Dichters zweites Steckenpferd. Hier, in der Wohnung die Nikolaj Alexejewitsch 20 Jahre lang bis zu seinem Tod 1877 bewohnte, empfing er seine Kollegen aus der Redaktion, hier wurden die Arbeitssitzungen abgehalten.
Geöffnet: 11.00 -18.00
Ruhetag: Dienstag und der letze Freitag im Monat
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Arktis-Antarktis-Museum
Das Museum zeigt das Leben in nördlichsten und kältesten Regionen der Erde. Man erfährt über die arktische Natur, russische Expeditionen, über die arktischen Bewohner und deren Sitten, Lebensstil und Kultur, sowie die arktischen Tiere z.B. Eisbären. Manchmal gibt es hier auch traditionelle Showvorstellungen die Tänze der arktischen Bewohner.
Adresse: Marata Straße, 24
Geöffnet: 10.00 -18.00
Ruhetag: montags, dienstags und der letze Samstag
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Eisbrecher Krassin
Die Krassin ist ein ehemaliger sowjetischer Eisbrecher, der nun als Museumsschiff in Sankt Petersburg zur Schau steht. Sie wurde nach Leonid Krassin benannt. Bis in die 1950er Jahre war sie das weltweit stärkste Schiff ihrer Art und stellte in dieser Zeit einige Rekorde auf. So war sie das erste Schiff, das im Winter die Küste von Nowaja Semlja erreichte.
Das Schiff wurde durch die Rettung von Überlebenden der Nobile-Nordpol-Expedition und das Bergen des mit über 1800 Menschen an Bord in Seenot geratenen deutschen Passagierschiffs Monte Cervantes bekannt.
Adresse: Nabereznaja Schmidta, 23 Liniaja
Geöffnet: 10.00 -18.00
Ruhetag: montags, dienstags und der letze Mittwoch im Monat
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Museum Hygiene
Dieses Museum befasst sich mit der Medizin, den Besonderheiten des menschlichen Körpers und den Krankheiten, die ihm drohen. Mit Gipsmodellen und Nachbildungen, aber auch mit allerlei Exponaten aus "Fleisch und Blut" wird veranschaulicht, was in uns steckt. Anschließend kann man einen gläsernen Menschen und einige Gipsmodelle betrachten. Die in Alkohol eingelegten Lebern, Lungen und Herzen von an ihren Lastern zugrunde gegangenen Kettenrauchern und Säufern erfordern schon mehr Stehvermögen.
Adresse: Italjanskaja Straße, 25,
Geöffnet: 10.00 -16.00
Ruhetag: samstags, sonntags
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Museum für Raumfahrt
Geschichte der Entwicklung der einheimischen Raketentechnik und Raumfahrt. Auf dem Gelände der Peter- und Paul-Festung befindet sich das Gasodynamic Laboratory. Hier wurden in den 1930er Jahren die ersten Raketenmotoren entwickelt. In dem Museum befinden sich Nachbildungen der Arbeitsräume der Konstrukteure Konstantin Tsiolkovsky, Nikolay Zhukovsky und Sergei Koroljov, den Vätern der russischen Raumfahrt.
Seit 1973 ist hier das Museum für Raumfahrt eingerichtet. Hinter den Mauern der Peter-und-Paul-Festung befand sich eines der ältesten Laboratorien für Raketentechnik aus den dreißiger Jahren.
Adresse: Petropawlowskaja Krepost, 3
Geöffnet: 11.00 -18.00
Ruhetag: mittwochs, der letzte Dienstag im Monat
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Russisches Eisenbahnmuseum
Die Exponate des Museums (gegr. 1863) zeigen eindrücklich die Entwicklung der russischen Eisenbahn in den vergangenen zwei Jahrhunderten. Modelle früher Dampfmaschinen sind ebenso zu sehen wie die Dampf- und später Elektroloks der 1916 fertig gestellten Transsibirischen Eisenbahn. Die erste Eisenbahnstrecke wurde 1837 zwischen der damaligen Hauptstadt St. Petersburg und dem 25 Kilometer entfernten Zarskoje Selo eingeweiht. Die Bahn fuhr vom Witebsker Bahnhof in St. Petersburg ab, in den heute die Fernzüge aus Westeuropa einfahren. Unweit der Gleise steht ein originalgetreues Modell des ersten öffentlichen Zuges Russlands. Doch nicht nur Modelle von Lokomotiven und Waggons (Maßstab meist 1:10) können genau unter die Lupe genommen werden. Ein Raum widmet sich beispielsweise den Eisenbahnbrücken über Sibiriens mächtige Ströme Ob, Jenissej oder Amur. Auch Gleisbaufahrzeuge, Signalanlagen oder Uniformen der Zugbegleiter sind im Eisenbahnmuseum zu besichtigen.
Adresse: Sadowaja Straße, 50
Geöffnet: 11.00 -17.30
Ruhetag: freitags, samstags und der letzte Donnerstag im Monat
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Pressemuseum
In den Räumen des Pressemuseums waren früher nebst der Druckerei auch die Redaktionen mehrerer Zeitungen untergebracht. Darunter sogar die berühmte «Prawda». Anhand von Modellen wird dem Besucher das Funktionieren der ganzen Zeitung vor Augen geführt. Druckerei, Falzerei, Setzerei und Packerei – zu jeder Abteilung weiß die gut informierte Museumsleitung einige Worte zu sagen und sie auch mit Fotografien und den damals üblichen Arbeitsutensilien zu verdeutlichen. Lettern, Setztafeln und ein ganzes Sortiment an Druck- und Falzmaschinen sind erhalten geblieben und stehen dem Besucher zur Verfügung, der sich nicht genieren muss, selbst Hand anzulegen. Hier darf sich jeder Mal als richtiger Drucker fühlen und ein bisschen Gutenberg spielen.
Adresse: Nabereznaja Reki Moiki, 32/2
Geöffnet: 11.00 -18.00
Ruhetag: mittwochs
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Museum für Theater und Musik
Dieses kleine Museum veranschaulicht die Geschichte des russischen und sowjetischen Theaters. Außerdem gibt es hier ein Tonarchiv, in dem man die Stimmen bekannter Schauspieler und Sänger hören kann. Neben Bühnenmodellen und Kostümentwürfen gibt es auch Manuskripte sowie Fotografien zu sehen.
Adresse: Ploschad Ostrovskogo 6/2
Geöffnet: 11.00 -18.00
Ruhetag: dienstags, der letzte Freitag im Monat
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Schaljapin-Haus
Hier lebte bis zu seiner Emigration im Jahre 1922 der große russische Opernsänger Fjodor Schaljapin (1873-1938). Seine Bühnenkostüme, persönliche Gegenstände und Porträts von ihm sind hier zu sehen. Außerdem können Sie die Ausstellung «Geschichte der russischen Oper» besuchen.
Adresse: Graftio Strasse 26/2
Geöffnet: 12.00 -19.00
Ruhetag: montags, dienstags und der letzte Freitag im Monat
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Rimskij-Korsakow-Museum
Die letzten 15 Jahre seines Lebens verbrachte der Komponist Nikolaj Rimskij-Korsakow (1844-1908) in dieser Wohnung. Hier komponierte er die meisten seiner Opern.
Adresse: Sagorodnij Prospekt, 38
Geöffnet: 11.00 -18.00
Ruhetag: montags, dienstags und der letzte Mittwoch im Monat
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Denkmal der heldenhaften Verteidiger Leningrads
Nach dem Einmarsch der Deutschen im Zweitem Weltkrieg in Russland, isolierten die deutsche Armee Leningrad von der Außenwelt. Während der 900tägigen Belagerung kamen etwa zwei Millionen Menschen an Hunger und Kälte ums Leben. Auf dem langem Moskowskij Prospekt (direkt gegenüber dem Hotelkomplex Pulkowskaja) zwischen der Innenstadt und dem Flug-hafen befindet sich dieses große und bedeutende Denkmal mitten auf dem Kreisverkehr des Moskauer Prospekts. Das Denkmal erinnert den Kampf ums Dasein und um die Helden die bei der Verteidigung der Stadt gefallen sind. Den Eingang bildet eine Unterführung beim Moskauer Prospekt, die zur unterirdischen Gedenkhalle führt. 900 Lampen erhellen den Saal, jede Lampe brennt für einen Tag der Belagerung. Im Saal werden zwei Filme demonstriert: « Die Erinnerungen an die Blockade «Leningrad im Kampf ». In der Ausstellung des Saales gibt es eine Menge Artefakte und Mosaikbilder. Namenstafel von 650 Helden der Stadt. Die Gedenkstätte auf dem Platz des Sieges besuchen jedes Jahr mehr eine Million Menschen. Für die Standhaftigkeit und den Überlebenswillen erhält Leningrad 1965 den Ehrentitel einer Heldenstadt.
Adresse: Ploschad Pobedi
Geöffnet: 10.00 -18.00
Ruhetag: mittwochs, der letzte Dienstag im Monat
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Museum der politischen Geschichte
Im Auftrag des Zaren Nikolaus II., entstand 1905 die Villa für die Primaballerina Kschesinskaja. Die im Jugendstill erbaute Villa war ein persönliches Geschenk des Zaren. Nach der Revolution von 1917 wurde die Villa von den Bolschewiken beschlagnahmt. Gleich darauf entstand dort das Revolutionsmuseum. Heute ist hier das Museum der politischen Geschichte Russlands untergebracht. Gezeigt wird hier die Geschichte der Parteien deren Genossen. Unter anderem der Putsch von 1991. Videoaufnahmen, Bilder, Fotos und mehr. Interessant sind die Wachsfiguren berühmter Spitzenpolitiker.
Adresse: Kujbischeva Straße, 3
Geöffnet: 11.00 -17.00
Ruhetag: donnerstags
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Blockade-Museum
Das der «Verteidigung und Blockade Leningrads» gewidmete Museum vermittelt ein eindrückliches Bild der verzweifelten Lage, in der sich die Stadt von Mai 1941 bis Januar 1944 befand. Das Museum ist ganz im altbackenen Stil des «sozialistischen Realismus» eingerichtet. Gleich am Eingang hängt ein Porträt des streng und weise blickenden Stalins, neben ihm überlebensgroße Ölbilder der reichlich mit Orden dekorierten sowjetischen Heerführer. Der erste Saal im Zweiten Stock beherbergt die verschiedensten Uniformen, sowjetische wie deutsche. In den Vitrinen liegen Orden, Rangabzeichen, Waffen und persönliche Besitztümer der Soldaten, es sind alles Originalgegenstände. Auch bei in den letzten Jahren durchgeführten Ausgrabungen gefundene Gegenstände werden gezeigt: verrostete Revolver, Helme, Stiefel und noch vieles mehr. Auf den Fotos, die die Ausgrabungen dokumentieren, sieht man, dass rund um Petersburg sogar noch ganze Panzer in der Erde liegen.
Adresse: Anglijskaja Nabereznaja, 44
Geöffnet: 10.00 -17.00
Ruhetag: mittwochs, der letzte Dienstag im Monat
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Suworow-Museum
In diesem Museum kann man mehr über das Leben des berühmten russischen Heerführers erfahren. Gleich zu Anfang muss gesagt werden, dass das Museumsgebäude nicht das Wohn- oder Geburtshaus des Grafen Suworow war. Es wurde 1904 anlässlich des 175. Jubiläums seines Geburtstages gebaut und war von Anfang an als Museum konzipiert. Die Russischen Inschriften an den Decken der hohen Säle benennen die wichtigsten und schicksalsträchtigsten Stationen in Alexander Wassiljewitsch Suworows Leben: St. Gotthard, Airolo, Wassen, Altdorf und Göschenen – diese Orte in der Zentralschweiz sind wohl jedem, der schon mal durch die Schweiz nach Italien fuhr, ein Begriff.
Adresse: Kirotschnaja Straße, 43
Geöffnet: 10.00 -18.00
Ruhetag: dienstags, mittwochs und der erste Montag im Monat
Reservation der Exkursion: incoming@favorit.spb.ru
Kirow-Museum
Sergej Kirow zählt fraglos zu den prominentesten Kadern der ehemaligen sowjetischen Staatspartei. Seinen Bekanntschaftsgrad hat der Leningrader KP-Chef allerdings weniger seinen hochrangigen Parteiämtern zu verdanken als den verheerenden politischen Konsequenzen seiner Ermordung. Kirow wurde am 1. Dezember 1934 in der Leningrader Parteizentrale im Smolny erschossen. Stalin nahm dieses Ereignis zum Vorwand, um rigoros gegen Oppositionelle in Partei-, Staats-, und Militärapparat vorzugehen. Bereits wenige Tage nach Kirows Tod wurde von der kommunistischen Parteiführung beschlossen, Städte, Straßen, ja sogar eine Inselgruppe nach dem Verstorbenen zu benennen. In St. Petersburg tragen ein Platz, ein Stadtbezirk und (bis vor kurzem) das größte Stadion der Stadt Kirows Namen. Die Museumsräume befinden sich in der ehemaligen Dienstwohnung des Ersten Sekretärs der Leningrader KP. Mit Ausnahme des Schlafzimmers ist die Fünfzimmerwohnung so eingerichtet wie im Todesjahr Kirows.
Adresse: Kamennoostrowskij Prospekt. 26/28
Geöffnet: 11.00 -18.00
Ruhetag: mittwochs
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Museumswohnung der Allilujews
In der Bürgerwohnung der Familie Allilujew gingen einst Lenin und Stalin ein und aus. Der spätere große Diktator wurde durch die Heirat mit Nadeshda Allilujewa sogar zum Schwiegersohn der Eigentümer. Fern vom Großstadtgetümmel wartet in der 10. Sowjetskaja-Straße ein Geheimtipp für Liebhaber exotischer Museen: Lediglich ein kleines Schild am Eingang des Hauses Nummer 17 verweist hier auf eine Filiale des Lenin-Museums, das sich eigentlich ein paar hundert Meter weiter im Smolny befindet. In dieser Wohnung lebte von 1908 bis in die 30er Jahre die Familie des georgischen Altbolschewiken Sergej Jakowlewitsch Allilujew. Dessen 1901 geborene Tochter Nadeshda sollte 1918 die zweite Ehefrau Iosif Stalins werden. Das Museum in der 10. Sowjetskaja jedenfalls erinnert an eine bessere Phase im Leben Nadeshdas. Schon allein die Möbel aus dieser Zeit sind sehenswert. In einem Raum befinden sich auch ein paar Gemälde der so genannten Leniniana-Periode der 30er Jahre, die ideologisierend das revolutionierende Schaffen Lenins darstellen. Auch werden einige persönliche Devotionalien Lenins ausgestellt, beispielsweise sein ihn im Exil begleitendes Rasiermesser, ein goldumrandeter Tischspiegel oder eine wuchtige Bronzestatue, die ein Geschenk an die Familie Allilujew war.
Adresse: 10 Sowetskaja Straße, 20
Geöffnet: 10.00 -18.00
Ruhetag: mittwochs, sonntags
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Wassermuseum
Bevor das Wasser in der Wohnung aus dem Hahn läuft, hat es einen langen Weg zurückzulegen. Zwischen der Newa und dem Endverbraucher sind unzählige Instanzen und Einrichtungen geschaltet. Dieses Museum bringt Licht ins Dunkel der Leitungen, Filter und Kanäle. Auf dem Gelände der Petersburger Wasserwerke namens «Wodokanal» befindet sich das Museum – nicht zu übersehen – im zehnstöckigen ehemaligen Pumpenturm. Die Anlage wurden 1852 errichtet und ist somit die älteste Pumpstation der Stadt. Seither kamen, verbunden mit dem Anstieg der Bevölkerung, noch drei weitere Stationen desselben Typs dazu. Die Ausstellung holt weit aus und beginnt mit der Geschichte der Wasserversorgung als solcher: Die ersten, die sich nicht mehr damit begnügten, Wasser einfach mit dem Eimer aus dem nächsten Fluss zu schöpfen, waren die Römer, die in der Folge zahlreiche Aquädukte errichteten.
Adresse: Schpalernaja Straße, 56
Geöffnet: 10.00 -18.00
Ruhetag: montags, dienstags
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Brotmuseum
Mit Brot und Salz sind in Russland viele Jahrhunderte alte Bräuche verbunden. Besonders gegenüber Gästen haben die beiden Grundnahrungsmittel große symbolische Bedeutung. «Chlebosolstwo», ein aus den Worten Brot und Salz gebildeter Begriff, ist in Russland gleichbedeutend mit Gastfreundlichkeit. Das 1988 gegründete Museum zeichnet die Geschichte der Brotbackkunst in St. Petersburg nach: von den Anfängen kleiner Einmannbetriebe bis zu den großen automatischen Brotbäckereien in der Sowjetunion. Dazu wurden eigens zwei Backstuben aus dem 19. Jahrhundert nachgebaut. Ihre mit flackerndem Holzfeuer geheizten Backöfen kennt man heute allenfalls noch aus Pizzerias. Daneben werden eine Teigknetmaschine und andere Gerätschaften sozialistischer Großbäckereien gezeigt. Sogar in die Verkaufsräume einer Konditorei der Sowjetära kann man auf einen Sprung hineinschauen. Das Museum wurde mit großer Liebe zum Detail ausgestaltet. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen.
Adresse: Logovskij Prospekt, 73
Geöffnet: 10.00 -16.00
Ruhetag: sonntags, montags und der letzte Dienstag im Monat
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Botanischer Garten
St. Petersburg. Der Botanische Garten ist ein ruhiges und exotisches Plätzchen. Zu sehen gibt es hier ein naturkundliches Museum, das Palmenhaus und die Orangerie, alles in allem eines der größten Herbarien der Welt. Der Petersburger botanische Garten ist ein kleines Stückchen Natur mit großer Geschichte: Schon im frühen 18. Jahrhundert ließ Peter I. hier, auf der so genannten Apothekerinsel, einen riesigen Kräutergarten für medizinische Zwecke anlegen. Später wurde das Terrain zum «Kaiserlich Botanischen Garten» erhoben und mit einem Forschungszentrum kombiniert. Heute kann sich der Botanische Garten zu Recht als eines der größten Herbarien der Welt bezeichnen – es gibt hier über vier Millionen verschiedene Pflanzenarten. Das 16 Hektar große Areal beherbergt neben einem Park und dem Museum auch die Orangerie und das Palmenhaus.
Adresse: Popowa Straße, 2
Geöffnet: 11.00 -16.00
Ruhetag: freitags
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Spielzeug-Museum
«Im ächten Manne ist ein Kind versteckt, das will spielen», wusste schon seinerzeit der gute Nietzsche zu sagen, und Zarathustra stimmte ihm zu. Und schon führt der Weg ins Spielzeugmuseum, um sich wenigstens für kurze Zeit in seine Kindheit zurückzuversetzen. Hier findet der geneigte Besucher aber noch viel mehr, nämlich den direkten Zusammenhang zwischen dem Wesen des Spielzeugs und der Epoche, in der es entsteht. Es ist undenkbar ohne die kulturellen Besonderheiten, technischen Errungenschaften und die Mode seiner Entstehungszeit. Genau dieser Tatsache bedient sich das Petersburger Spielzeugmuseum. In drei Abteilungen zeigt es Beispiele für russisches und internationales von Hand gefertigtes Spielzeug aus dem 16. bis 20. Jahrhundert sowie industriell hergestelltes Spielzeug aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Das Museum will neben einem Paradies für Kinder aber auch eine Plattform für moderne Künstler sein. In einem Saal wechseln Ausstellungen, in denen die zeitgenössische künstlerische Interpretation des Themas Spielzeug das Sagen hat. Allerlei Phantasiegebilde gibt es da zu sehen, die den Horizont des scheinbar so engen Themenkreises «Spielzeug» erheblich erweitern und es in den Rang erstrangiger Kunstobjekte erheben.
Adresse: Nabereznaja Reki Karpowki
Geöffnet: 11.00 -18.00
Ruhetag: montags
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Musikinstrumenten-Museum
Die Anfänge der Musikinstrumentensammlung datieren auf 1884. Die ersten Exponate waren eine Geige von der Hand des Meisters Stradivari und acht Flöten. Heute ist die Sammlung auf einen ganzen Wald an Flöten sowie eine Vielzahl anderer Instrumente wie Glocken und Kontrabasse angewachsen – insgesamt 3.000 an der Zahl.
Adresse: Nabereznaja Reki Fontanki, 34
Geöffnet: 12.00 -18.00
Ruhetag: montags, dienstags und der letzte Mittwoch in Monat
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Freud-Museum
Nur zwei Freud-Museen gibt es weltweit, eines davon in St. Petersburg Warum ein Freud-Museum in St. Petersburg? Zu Beginn des 20. Jhs. erschienen seine Werke in Übersetzung zuerst in Russland. Das Museum wurde erst kürzlich eröffnet und dokumentiert Leben und Traum des Psychoanalytikers.
Adresse: Boljschoj Prospekt, 18a
Geöffnet: dienstags, sonntags von12.00 bis 17.00
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Die Nikolaus-Marine-Kathedrale
Die Nikolaus-Marine-Kathedrale in Sankt Petersburg, benannt nach dem Schutzpatron der Seeleute, wurde von 1753 bis 1762 von dem Architekten Sawwa Tschewakinski, einem Schüler von Francesco Rastrelli, im späten Barockstil erbaut. Die am Krjukow-Kanal gelegene Kathedrale ist mit einer blau-weißen Fassade verziert und besteht aus zahlreichen korinthischen Säulen; sie wird von fünf vergoldeten Kuppeln gekrönt. Das Innere der Kirche ist reich mit Goldarbeiten sowie vielfältigem Stuckdekor verziert und enthält eine prächtige Ikonostase mit Bildern aus dem 18. Jahrhundert.
Nach russischer Tradition besteht die Kirche aus zwei Kirchenräumen, der Unter- und der Oberkirche. Die niedrige und düstere Unterkirche steht dem Volk täglich zur Verfügung, während die weitläufigere, helle Oberkirche nur an Feiertagen und zu besonderen Festtagen geöffnet ist.
Adresse: Nikolskaja Ploschad, 1/3
Geöffnet: 06.30 -20.00
Gottesdienst: 07.00, 10.00, 18.00 (Dauerzeit 1,5-2 Stunden)
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Armenische Kirche
Die in einer schönen weiß-blau leuchtenden Fassade lebhafte Kirche wurde von einem reichen armenischen Geschäftsmann in Auftrag gegeben und 1780 fertiggestellt. Die im klassizistischem Stil erbaute Kirche befindet sich im Hinterhof des Newski Prospekts. Während der Sowjetherrschaft war die Kirche geschlossen. Heute ist sie Gebetsort der armenischen Gemeinde und für Besucher geöffnet.
Adresse: Newskij Prospekt , 40-42
Gottesdienst: Montag-Freitag um 11.00 und 17.00 ; Samstag, Sommerstag um 07.00, 10.00, 18.00
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Smolni-Kathedrale
Zarin Elisabeth beauftragte ihren Hofarchitekten Bartolomeo Rastrelli mit dem Bau des Klosters schon im Jahre 1748. Dem Baumeister gelang eine perfekte Mischung aus russischem still und westlichem Barock. Nach dem Tod der Zarin Elisabeth kamen die Arbeiten zum erliegen, den die neue Zarin Katharina II. bevorzugte einen anderen Stil und entließ Rastrelli. Barock entsprach nicht mehr dem Zeitgeschmack. Erst 1835 beauftragte Nikolaus I. den klassizistischen Architekten Wassili Stassow die Kathedrale zu vollenden. 1764 diente (nach Katharinas Erlass) die noch im Rohbau stehende Kathedrale als Bildungsanstalt für adlige Mädchen. Nach der Fertigstellung des Smolnij-Instituts 1808, nahm die Bildungsanstalt ihren Platz dort ein. An manchen Abenden finden hier klassische Konzerte statt.
Adresse: Ploschad Rastrelli 3/1
Geöffnet: 11.00 - 18.00
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Monastir
Das Monastir ist eine Glaubensstätte für russische Frauen christlichen Glaubens. Die Kirche wurde 1900 in Ehren für den Heiligen Ioann Kronstadtski errichtet. Auf dem obersten Stockwerk befindet sich die Ausstellung der Zwölf Aposteln, während im unterem Stockwerk die Gedenkstätte des Heiligen Ioann Kronstadtski errichtet ist.
Adresse: Nabereznaja Reki Karpowki
Besuch ist möglich nur auf Anfrage
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Wladimir-Kirche
Die barocke Kirche wurde 1769 für das Gnadenbild der Wladimir-Gottesmutter gebaut. Der Glockenturm der orthodoxen Kirche folgte 1783 im frühklassizistischem Stil. Seit der Wiedereröffnung Anfang der Neunziger wird die Kirche wieder gut besucht.
Adresse: Wladimirskij Prospekt, 20
Gottesdienst: Montag-Freitag um 09.00 und 18.00
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Tscheschme-Kirche
Die etwas exotische Kirche wurde zu Ehren der russ. Seeleute errichtet. Bei der türkischen Schlacht bei Tscheschme errang die russische Flotte den entscheidenden Sieg. Der Architekt Juri Velten schuf ein Bauwerk das eine Mischung aus neugotischen Architektur und Motiven Ostasiens. Der Grundriss besitzt eine glücksbringende Kleeblattform.
Adresse: Lensoveta Straße, 12
Ruhetag: montags
Gottesdienst: Montag-Donnerstag um 10.00; Freitag-Sommerstag 10.00; 18.00
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